1. Mannschaft Herren – Oberliga Hessen

1. Mannschaft Herren - Oberliga Hessen

Mit dem Aufstieg der 1. Mannschaft in die Oberliga haben die erfolgreichen Sportler der Tischtennis-Sparte des TSV Allendorf/Lda ein weiteres Kapitel Ihrer Karriere aufgeschlagen. Hier handelt es sich um den 4. Aufstieg innerhalb von 6 Jahren!

Begonnen hat diese außerordentliche Entwicklung in der Saison 2013/14 in der Bezirksliga. Verstärkt mit den vom NSC Watzenborn-Steinberg zurück zu ihrem Heimatverein gekehrten Spielern Nico und Walter Grohmann konnte direkt der Aufstieg als Meister der Klasse geschafft werden. Hier gilt insbesondere der Wechsel von Nico Grohmann zu erwähnen, der als ehemaliger Hessischer und Südwestdeutscher Meister in der Schülerklasse A sowie als mehrmaliger Gewinner des Hessischen Ranglistenturniers TOP 32 der Jugend natürlich entscheidenden Anteil daran hatte. Spieler dieser Mannschaft waren zu diesem Zeitpunkt u.a. aber auch bereits Manfred Krupenkow und Ulli Bandt. Komplettiert wurde die Mannschaft durch den seinerzeitigen Abteilungsleiter Christian Keil sowie Tom Tworuschka.

In der Saison 2014/15 konnte aus der Bezirksoberliga direkt der nächste Aufstieg über die Relegation realisiert werden. Dies gelang unter anderem durch den Wechsel des in der heimischen Region bekannten, ebenfalls noch jungen, Malte Englisch, der Christian Keil ersetzte. Zudem steigerte sich der sehr talentierte Manfred Krupenkow immer mehr mit den neuen Herausforderungen und besseren Trainingsbedingungen.

In der Saison 2015/16 konnte in der Verbandsliga direkt ein sehr guter 4. Platz erzielt werden. Hier ersetzte der ebenfalls aus dem heimischen Nachwuchs kommende Lukas Moser Tom Tworuschka. Zusätzlich verstärkte Dmytro Asieiev die Mannschaft in der Rückrunde für 4 Spiele.

Nochmals ein sehr guter 4. Platz konnte in der Saison 2016/17 errungen werden. Hier ersetzte der zu diesem Zeitpunkt als Trainer für den TSV agierende Asen Asenov, der in Marburg wohnte, Dmytro Asieiev. Bis auf diesen Wechsel blieb die Mannschaft, die ansonsten komplett aus heimischen Spielern bestand, zusammen. Es spielten A. Asenov, Nico Grohmann, Manfred Krupenkow, Lukas Moser, Walter Grohmann, Malte Englisch und Ulli Bandt.

In der Saison 2017/18 erfolgte dann mit dem souveränen Gewinn der Meisterschaft in der Verbandsliga der Aufstieg in die Hessenliga. Dies wurde durch einen einzigen Neuzugang möglich. Sein Name: Michal Kuternozinski. Er ersetzte Asen Asenov, den es beruflich bedingt, in seine Heimat zurückzog. Michal, langjähriger Spieler des heimischen Oberligisten aus Stadtallendorf, erfüllte mehr als die in ihn gesetzten Erwartungen. Mit einer Bilanz von 33:1 im vorderen Paarkreuz bildete er zusammen mit Nico Grohmann (26:7) das beste vordere Paarkreuz der Liga. Manfred Krupenkow trug ebenfalls mit einer TOP-Bilanz im mittleren Paarkreuz (24:7) maßgeblich zum Erfolg bei. Malte Englisch zog nach Abschluss seines Studiums gen Norden und konnte leider nicht mehr für den TSV aufschlagen. Falls es ihn in die Heimat zurückzieht, hoffen wir auf erneute Einätze beim TSV. Ansonsten blieb die Mannschaft unverändert zusammen.

Vor der Saison 2018/19 stand man dann vor der Frage, was jetzt? Hessenliga hatte man zuletzt vor rd. 30 Jahren gespielt. Die Lösung war wiederum die Rückkehr eines heimischen Spielers: Marco Grohmann. Mit dem Bruder von Nico und dem zweiten Sohn von Walter Grohmann konnte die ideale Ergänzung gefunden werden. Der ehemalige Gewinner des Ranglistenturniers TOP 48 Schüler des Deutschen Tischtennisbundes (DTTB), mehrmalige Hessische Meister im Schüler- und Jungendbereich sowie aktueller Spieler im vorderen Paarkreuz des mittlerweile in der Regionalliga West des DTTB agierenden TTV Stadtallendorf wollte nach reiflicher Überlegung studienbedingt nicht mehr den Aufwand der Regionalliga betreiben. Für Allendorf der Glücksfall. Mit einer fast makellosen Bilanz von 30:2 im vorderen Paarkreuz war er jetzt der Garant für die sofortige erneute unangefochtene Meisterschaft des TSV Allendorf/Lda in der Hessenliga. Mit Arvid Volkmann konnte ein zweiter wichtiger Spieler, der ebenfalls aus der Region kommt und regelmäßig am Trainingsbetrieb teilnimmt, hinzu gewonnen werden. Er fügte sich im mittleren und hinteren Paarkreuz perfekt in das Team ein. Ohne ihn wäre der Aufstieg und damit direkte Durchmarsch in der Hessenliga wohl nicht gelungen. Erneut spielten aber auch wieder Michal Kuternozinski (23:6), Nico Grohmann (15:1, nach Abschluss des Studiums nun nicht mehr immer zur Verfügung stehend) und Manfred Krupenkow (20:7 im mittleren Paarkreuz der Hessenliga!) ganz herausragende Bilanzen. Ergänzt wurde das Team im hinteren Paarkreuz durch Walter Grohmann und Lukas Moser, die ebenfalls, ursprünglich aus der Bezirksliga kommend, noch wichtige Erfolge im hinteren Paarkreuz beitrugen.